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Haaner Goju-Ryu-Karatekas überaus erfolgreich
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Der Haaner Goju-Ryu Karate-Club, seit über 30 Jahre erfolgreich, kann nun wieder mal mehreren Karatekas zur bestandenen Gürtelprüfung gratulieren.
Für die Kampfsportler, die die Gürtelprüfung zum ersten Mal ablegten, war es besonders spannend, aber auch Fortgeschrittene zeigen immer wieder eine große
Anspannung und Nervösität, will man doch die Prüfung bestehen. Da jede Prüfung auch für die Karate-Trainer eine große Herausforderung ist, wird natürlich in eimem gewissen Zeitrahmen das Training in Richtung Prüfung ausgerichtet, denn jeder Karateschüler kann nur das demonstrieren, was der Trainer ihm beigebracht hat. Im allgemeinen wird im Haaner- Dojo bis zum 4.Kyu die Prüfung abgelegt, ab den 3.Kyu muß der Karateka nach Düsseldorf ins GO-ME-KAN, ins Dojo von K.Ogawa Sensei, wobei festzuhalten ist, das man mindestens ein halbes Jahr auch dort (neben dem normalen Training in Haan) trainieren sollte.
Je nach Kyu-Grad bzw Gürtelfarbe und besonders Dan-Grad setzt sich die Prüfung zusammen. Die Kyu-Prüfung setzt sich aus Grundtechniken im Stand, aus
Grundtechniken aus der Bewegung, aus fortgeschrittenen Kampftechniken, aus der Partnerarbeit, dem „halben“ Freikampf und dem normalen Freikampf sowie die
erforderlichen Katas zusammen. Bei den Grund- und fortgeschrittenen Karatetechniken im Stand und aus der Bewegung kommt es vor allem auf die „sauber“ ausgeführten, einzelnen mit dem richtigen Kime demonstrierten Kampftechniken an.
In der Partnerarbeit sowie dem „halben“ (also Freikampf mit vorher angesagter Angriffsabsicht, z.B. Fauststoß rechts Mitte) und dem normalen Freikampf soll dem Prüfer, hier Werner Mölk- B-Lizenz Prüfer, gezeigt werden, das man die erlernten Fähigkeiten sinnvoll kombinieren und auch einsetzen bzw umsetzen kann.
Den Abschluß bildet dann die Kata (festgelegter Ablauf von mehreren Karate-Kampftechniken, Angriff und Abwehr kombiniert, gegen einen imaginären Gegner), bzw es kommen mehr erforderliche Katas dran, je höher der Kyu- oder Dan-Grad.
Die Zulassung zur Prüfung zu einem höheren Dan-Grad spricht im allgemeinen K.Ogawa Sensei (6.Dan) aus, was man durchaus als eine Ehre empfinden darf, zeigt es dem Dan-Träger, das er hart und beständig an sich gearbeitet hat. Zur Prüfung zu einem höheren Dan-Grad braucht man eine Menge Kondition, geistiges Auffassungsvermögen um die erforderten Kampftechniken nun perfekt umsetzen zu können. Jetzt muß man zeigen, das man die einzelnen Techniken sinnvoll und äußerst effektiv einsetzen kann, denn nun muß der Dan-Träger seine kombinierten Angriff- und Abwehrtechniken selbst zusammen stellen. Bei der Partnerarbeit muß der Dan-Träger drei unterschiedliche Kombinationen demonstrieren, welche die beiden A-Lizenz Prüfer, K.Ogawa Sensei und K.Funasako Sensei, in ihrer Anwendung überzeugen müssen. Vor der Dan-Prüfung findet im allgemeinen ein Prüfungslehrgang statt, dort werden alle Grund- und Fortgeschrittenen Karatetechniken noch einmal sehr intensiv trainiert, aus dem Stand und aus der Bewegung. Es werden alle erforderlichen Katas abgelaufen, von der ersten Übungkata ab. Hier werden drei Kombinationen vorgegeben, die man zur Prüfung zeigen muß, das heißt, man muß sich diese Drei festeinprägen, ferner hat man zum letzten Mal die Möglichkeit, die selbst zusammen gestellten Angriff- und Abwehrtechniken den beiden Senseis zu zeigen,um vielleicht doch noch die eine oder andere Kombination abzuändern. Auf dem Lehrgang muß sich der Dan-Träger auch für zwei der zuvor im Training vier trainierten Wurftechniken entscheiden. Hier wird nun ein letztes Mal der Freikampf „ locker“ angegangen (denn in Prüfung steht man mächtig unter „Strom“), wobei es nicht gern gesehen wird, das der Kämpfer nach hinten ausweicht, es wird gefordert, effektiv abzuwehren und sofort zu kontern. Ist man nun richtig gut nach 5 Stunden „ausgepumpt“, zieht der Prüfling sich eine Jacke oder Sweatshirt an, um im anschließenden einstündigen Kampfrichterlehrgang (Bestandteil der Prüfung zum 2.Dan) nicht auszukühlen.
Zeigt man zur Dan-Prüfung nun alles so wie man es tagszuvor auf dem Prüfungslehrgang trainiert hat, steht einer erfolgreichen Dan-Prüfung nichts mehr im Weg, obwohl man ganz natürlich doch etwas nervös ist.
Hier nun die Aufstellung der erfolgreichen Haaner Goju-Ryu Karatekas:
Mauricio Dröttboom, Simon Kuhar, Jan Müller und Leonhard Größle - alle 9 Kyu
Cathrin Hilgenberg, Sophie Stuedung, Janis Richter und Ronald Schmidt und Thomas Bulang - alle 8 Kyu
Jaqueline Hanrath und Arabel Eich - beide 7 Kyu
Christine Schmidt - 4 Kyu
Michael Flesser - 2 Dan
Der Vorstand und die Trainer gratulieren allen Karatekas zur bestandenen Prüfung und es sei ein Ansporn bei der nächsten Prüfung wieder dabei zu sein.
Weiterhin weist der Haaner Goju-Ryu-Karate-Club e.V. seine nunmehr erfolgreiche „Ü 30“ Gruppe hin, um auch älteren Kampfsport Interessierten Mitmenschen die Möglichkeit zu bieten, einfach mal reinzuschauen oder auch mal beim kostenlosen Probe training dabeizusein. Die „Ü 30“ Gruppe trainiert Freitags in der Zeit von 20.30 Uhr bis 22.00 Uhr in der Sporthalle der Sonderschule Haan, Eingang von der Königgrätzer Str. aus.
Es lohnt sich auf alle Fälle, unsere Webseite zu besuchen: www.karateclub-haan.de

Michael Flesser mit Diplom zum 2. DAN
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